OpenSource

Was ist OpenSource?

Die Grundidee ist eigentlich simpel: Wenn Programmierer Zugang zu einem Stück Software haben, den Code lesen, ihn erweitern dürfen und Fehler beheben können, entwickelt sich die Software weiter. Die Software steht öffentlich, für jedermann frei zugänglich, zur Verfügung. Praktisch kann also jeder daran teilnehmen - die Software verbessern, weitergeben und nutzen. Die zentrale Beschränkung besteht darin, diese Freiheit zu bewahren. Dafür stehen Lizenzkonzepte wie Copyleft, die GNU General Public Licence.

Im Grunde handelt es sich um eine Entwicklungsmethode, die wie eingangs erwähnt, praktisch seitdem Software geschrieben wird, kennzeichnend für den Entwicklungsprozess ist.

Open source is a development method for software that harnesses the power of distributed peer review and transparency of process. The promise of open source is better quality, higher reliability, more flexibility, lower cost, and an end to predatory vendor lock-in.
Quelle: http://www.opensource.org/ Stand 28.04.2007

Erst durch das Erstarken der proprietären Software mit Einschränkung der Nutzungsbedingungen (EULA), Ausschluss der Möglichkeiten die Software einzusehen (Binär- statt Quellcode) und den Code zu verändern, weiter zu entwickeln, sahen Kritiker dieser Entwicklung Grund zum Handeln (Vgl. z.B. The Bazar and the Cathedral von Richard Stallmann, der 1989 die GPL erstmals formulierte).

Die Stiftung Freie-Software (FSF - FreeSoftwareFoundation) seit 1985 und OpenSource Initiative (OSI) zur Verwaltung der OpenSource Definition (OSD) 1998 gegründet, sind zwei Bewegungen, die beide die freie Verfügbarkeit des Quellcodes einer Software vertreten. Trotz vorhandener Unterschiede arbeiten beide Bewegungen bei der Softwareentwicklung eng zusammen.