Von der Befragung von 163 Sicherheitsverantwortlichen, IT-Leitern und Geschäftsführern aus überwiegend deutschen Unternehmen durch die Zeitschrift kes und Microsoft berichtet die Zeitschrift IX (10/2006).
Knapp die Hälfte der Befragen (49%) bemängeln die Sicherung ihrer mobilen Systeme. Hintergrund der Angabe: häufig fehlender Schutz gegen Malware, zu wenig installierte Personal Firewalls und beim Thema Datensicherung (Backups) mussten 60% der Befragten passen.
Kritisch wird es auch, wenn die mobilen Geräte verloren gehen. Bei 27% der Teilnehmer kam es in der Folge eines Verlustes von Notebook, Laptop, PDA und ähnlichen Mobilgeräten zu unbefugtem Zugriff auf schutzwürdige Informationen. 9% aller Befragten befürchten dies, wobei die Gesamtzahl der eingesetzten Geräte laut Studie 120.000 Stück umfasst.
In Hinblick auf Schadensereignisse und ihre Verursachung steht nach wie vor Malware an erster Stelle. Jedoch vermeldet die Studie im Vergleich mit der Vorstudie eine Abnahme der mittleren bis großen Schäden bei Systemen und ihren Betreibern, die von Viren herrühren. Die Liste der Infektionswege wird von E-Mail angeführt.
| Infektionsweg | häufig | selten | nie |
| 53 % |
33 % | 14 % |
|
| Internet-Download | 28 % |
54 % |
18 % |
| Webseiten(aktive Inhalte) |
21 % |
47 % |
32 % |
| Internet (automat. Verbr.) |
21 % |
42 % |
36 % |
| unbekannte Herkunft |
11 % |
53 % |
36 % |
| Datenträger (CD-Rom, Disk.,..) |
7 % |
56 % |
38 % |
| internes Netz |
7 % |
29 % |
64 % |
Datenquelle: kes nach IX, Ausgabe Oktober 2006 S. 26
Größte Hindernisse bei der Verbesserung der Informationssicherheit in Unternehmen sind fehlende Geldmittel sowie mangelndes Bewusstsein der Leitungsebene und bei den Mitarbeitern. Wieder einmal hat "Irrtum und Nachlässigkeit eigener Mitarbeiter" den unrühmlichen ersten Platz eingenommen.
Weitere Ergebnisse in Kürze. Umfangreichere Informationen sind in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift kes (Nr. 4 August/September 2006) zu finden